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Lore

Setting

Geburtsstunde der Zentralunion

​Nach einem verheerenden Bürgerkrieg aufgrund der vorherrschenden Lebensbedingungen unter Klimakatastrophen, Ressourcenknappheit etc. haben die Nationalstaaten Europas ihre Souveränität verloren. An ihre Stelle tritt die Zentralunion (ZU): eine technokratische Weltregierung unter Präsidentin Luca Moretti, Visionärin und ehemalige Tech-Milliardärin. Ihr Credo: Nur nüchterne Vernunft kann Menschheit und Planet retten – Demokratie ist zu anfällig für Manipulation.

Zentren des Wandels

Um die Bevölkerung auf diesen rationalen Kurs einzuschwören, richtet die ZU europaweit Erziehungs- und Forschungszentren ein. Dort sollen Menschen lernen, ihre Emotionen zu zügeln und Entscheidungen ausschließlich logisch zu treffen. Freiwillige, Ausgewählte und Strafgefangene durchlaufen verschiedene Programme; Wissenschaftsteams sammeln Daten, testen Methoden und optimieren den „vernunftbasierten Menschen“.

Konflikt
im Kern

Doch Gefühle lassen sich nicht einfach abschalten. Erinnerungen, Bindungen und Sehnsucht nach dem alten Leben stehen der neuen Ordnung im Weg. Die Zentren begleiten – oder brechen – diese Widerstände. Wer den Prozess übersteht, soll als „erneuerter“ Mensch in eine Welt ohne unkontrollierte Emotionen entlassen werden und mithelfen, das Zeitalter der Vernunft aufzubauen.

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Aktuelle politische Ordnung – Rationalismus

Europa wird von einer zentralistischen Regierung unter Präsidentin Luca Moretti geführt. An der Spitze der Ministerien stehen ausschließlich Fachleute, die Entscheidungen rational und wissenschaftsbasiert treffen, frei von persönlichen Interessen, Emotionen oder ideologischen Einflüssen.

Das Ziel: Eine Gesellschaft ohne Krieg, Ungerechtigkeit und Mangel. Gefühle wie Neid, Machtgier oder Liebe gelten als Risikofaktoren für Fehlentscheidungen und sollen deshalb konsequent aus politischen Entscheidungsprozessen ausge-schlossen werden.

Um emotionale Einflussnahme weiter zu minimieren, überwacht eine zusätzliche Bestätigungskommission die Arbeit der Ministerien. Bei Konflikten zwischen Ressorts entscheidet letztinstanzlich Präsidentin Moretti.

Aktuelles gesellschaftliches System

Um Stabilität zu gewährleisten, hat die Zentralunion eine starke, weitreichend befugte Polizei etabliert. Sie soll verhindern, dass kriminelle Gruppen das neue System von innen heraus gefährden  und sicherstellen, dass Recht und Ordnung flächendeckend durchgesetzt werden.

Nur Menschen, die nachweislich rational und kontrolliert handeln, dürfen in entscheidungsrelevante Positionen aufsteigen. Ein Evaluierungssystem misst ihre Fähigkeit, Emotionen zu unter-drücken und objektiv zu urteilen. Je höher diese sogenannte Erkenntnisstufe, desto mehr Einfluss und gesellschaftliches Ansehen erhält eine Person. Machtmissbrauch gilt als ausgeschlossen – das System ist auf Vernunft gebaut.

Langfristig strebt die Regierung eine vollständige Verein-heitlichung an: kulturelle Unterschiede, nationale Identitäten und individuelle Vorlieben sollen durch rationales Denken ersetzt werden – für eine gerechtere, gleichere Gesellschaft.

KÜNSTLER

Emotion unter Kontrolle

Die Zentralunion geht davon aus, dass viele Krisen der Menschheitsgeschichte – von Krieg über Populismus bis zu wirtschaftlicher Instabilität – auf unregulierte Emotionen zurückzuführen sind. Daraus folgt das zentrale Prinzip der ZU: Nur wer seine Gefühle kontrollieren kann, ist fähig, Teil einer stabilen Gesellschaft zu sein.

Das Idealbild des zivilisierten Menschen ist ruhig, diszipliniert, respektvoll. Starke emotionale Ausbrüche – ob Wut, Euphorie oder tiefe Trauer – gelten als gefährlich für das soziale Gleichgewicht und sind gesellschaftlich unerwünscht.

Ein Erkenntnisverfahren bewertet Bürger*innen nach ihrem Grad der emotionalen Selbstregulation. Angepasstes, kontrolliertes Verhalten wird belohnt; impulsives, aufwühlendes Auftreten kann zu therapeutischen Maßnahmen, sozialem Rückzug oder im Wiederholungsfall zu einem zeitweisen Ausschluss vom öffentlichen Leben führen.

Gerade in überwachten urbanen Zonen sind diese Normen inzwischen tief verankert – für viele ist emotionale Zurückhaltung längst selbstverständlich geworden.

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