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Vision

Identitaet unter neuen Bedingungen​

 

State Zero ist ein LARP über Kontrolle und Identität – über das, was vom Menschen übrig bleibt, wenn unkontrollierte Emotionen zur Störung erklärt werden.

In einer alternativen dystopischen Zeitlinie inszenieren wir eine Welt, in der Gefühle reguliert und zwischenmenschliche Nähe neu bewertet wird.

Unser Spiel lädt dazu ein, in eine Gesellschaft einzutauchen, die kalt geworden ist – nicht aus Bosheit, sondern aus Prävention vor dem Rückfall ins Chaos.

Wir erzählen Geschichten von Anpassung und Widerstand, von Menschen, die versuchen zu existieren – oder genau darin zu zerbrechen.

Ob als Teil der Verwaltung, des medizinischen Personals, der Ordnungskräfte oder als Subjekt in einem Erziehungs-zentrum.

State Zero bietet Raum für intensive Charakterentwicklung, leise Konflikte, moralische Dilemmata und ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl – in einer Welt, die alles Persönliche in Frage stellt.

Zwischen Anpassung und Aufbegehren

 

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Themen

Emotion vs. Rationalitaet

Die zentrale Leitfrage des Spiels: Was passiert mit Menschen, wenn Emotionen systematisch unterdrückt werden? Charaktere bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen innerem Erleben und äußerer Kontrolle. Viele Emotionen gelten als gefährlich, irrational und gesellschaftlich unerwünscht. Gleichzeitig sind sie zutiefst menschlich. Wenn alles rational entschieden wird, bleibt dann noch Platz für Menschlichkeit, Moral oder Ethik? Wie viel ist ein Menschenleben rein rational betrachtet überhaupt wert?

Totalitaere Utopie

Die Zentralunion präsentiert sich als funktionale, stabile und vernünftige Gesellschaftsordnung. Sie hat bedeutende technologische Fortschritte hervorgebracht, insbesondere in den Bereichen Umweltschutz, erneuerbare Energien und Klimarettung. Die ökologische Vielfalt soll erhalten bleiben. Die politische Vision der ZU ist die einer vereinten Weltgemeinschaft, frei von Krieg, Gewalt und Zerstörung.

Gerade nach den Verwüstungen des Bürgerkriegs stiftet dieser neue Ordnungsrahmen ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Doch der Preis für diesen Fortschritt ist hoch: Das System basiert auf Kontrolle, Überwachung und emotionaler Disziplinierung zugunsten des Kollektivs. Viele Charaktere in dieser Welt glauben an die Ideale der ZU.

Individualismus vs. Kollektivismus

Charaktere ringen mit der Frage: Was bin ich der Gemeinschaft schuldig – und was mir selbst? Die Unterordnung unter das System steht im Widerspruch zu persönlichem Erleben, Identität und Widerstand.  Charaktere hadern mit den Gedanken, was vom Selbst bleibt, wenn alles dem Kollektiv untergeordnet werden soll. Anpassung, Aufbegehren, inneres Absterben – alles ist möglich.

Isolation, Anpassung, Widerstand

Subjekte und Personal sind gefangen in einem repressiven Mikrokosmos. Alle stehen unter Beobachtung. Manche funktionieren, andere wehren sich – offen oder leise. Viele Charaktere haben etwas verloren – geliebte Menschen, Freiheit, Identität. Der Versuch, in einer absurden Ordnung Sinn zu finden, ist oft zentrales Charaktermotiv.

Therapie als Kontrolle, Versuche an Menschen

Pseudotherapeutische Methoden dienen nicht der Heilung, sondern der Umerziehung. Die Grenze zwischen Fürsorge, Manipulation und Missbrauch ist fließend. Umerziehung ist als wissenschaftliches Experiment geframt. Das Spiel thematisiert „Behandlung“ nicht als Heilung, sondern als Kontrolle – durch Sprache, Medikamente, Sanktion.

Macht und Verantwortung

Wer kontrolliert wen – und warum? Charaktere erleben Machtmissbrauch, systemische Gewalt, moralische Dilemmata. Was passiert mit einem Menschen, der ständig über andere urteilt – oder über sich selbst? Viele Charaktere verfügen über Macht – strukturell oder emotional. Es geht um Entscheidungen, Manipulation, Loyalität, moralische Dilemmata und den Preis von Gehorsam.

Welche inoffiziellen Machtstrukturen könnte es geben und wie steht der Charakter dazu? Fühlt sich der Charakter einer bestimmten Strömung oder Gruppe zugehörig? Was ist, wenn diese Gruppe etwas verlangt, was den Idealen widersprechen würde?

Bewaeltigung der

Vergangenheit

Der Bürgerkrieg ist erst kürzlich vergangen. Welche Traumata trägt der Charakter mit sich? Welche Grenzerfahrungen wurden durchlebt? Wie wird die ZU gesehen? Als Erlösung von dem Chaos? Oder wurde dies schon immer bekämpft? Welche Veränderung fällt dem Charakter besonders schwer? Was ist vielleicht sogar besser in der ZU geworden?

Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit

Trotz des Drucks gibt es kleine, stille Akte des Widerstands: eine versteckte Erinnerung, ein unkontrolliertes Lächeln, ein zärtliches Wort. Diese Momente sind selten – und umso bedeutender. Kleine, intime Momente des Fühlens – verboten, leise, echt – stehen im Kontrast zur überwachten Welt. Sie sind selten, aber kostbar.

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